Geschichte und Aufgaben

Die Musikgeschichtliche Kommission wurde 1953 gegründet. Sie ist ein eingetragener Verein, der laut Satzung die Aufgabe verfolgt, die deutschen musikalischen Quellenpublikationen fortzusetzen. Ferner gehören zu den Aufgaben der Kommission die mit den Vorhaben in Zusammenhang stehenden oder zu ihrer Vorbereitung dienenden Arbeiten. Insbesondere handelt es sich dabei um die Publikation von Abhandlungen, Quellensammlungen, Dokumentationen etc.

Die Musikgeschichtliche Kommission betreut einerseits das Erbe deutscher Musik, eine 1933 begründete Quellenpublikation in der Nachfolge der Denkmäler deutscher Tonkunst (erschienen 1892-1931). Bei der Wiederbegründung 1953 wurde der Name bewusst beibehalten, um das Vorhaben in seiner Gesamtheit erkennbar zu halten. Gefördert wird das Projekt durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen der Gemeinschaftsfinanzierung musikalischer Editionen. Andererseits betreut die Musikgeschichtliche Kommission das Deutsche Musikgeschichtliche Archiv, die weltweit größte Filmsammlung von musikhistorischen Quellen. Das Archiv wird gefördert vom Land Hessen und von der Stadt Kassel. Die Redaktion des Erbes deutscher Musik hat ihren Sitz in Regensburg, das Deutsche Musikgeschichtliche Archiv wird in Kassel verwaltet.

 

Die Vorsitzenden der Musikgeschichtlichen Kommission

seit ihrer Gründung im Jahr 1953:

Prof. Dr. Friedrich Blume (1953-1961)

Prof. Dr. Karl Gustav Fellerer (1961-1973)

Prof. Dr. Georg von Dadelsen (1973-1988)

Prof. Dr. Werner Breig (1988-1993)

Prof. Dr. Manfred Hermann Schmid (1993-1998)

Prof. Dr. Dr. h. c. Friedhelm Krummacher (1998-2002)

Prof. Dr. Laurenz Lütteken (2002-2012)

Prof. Dr. Wolfgang Horn (2012-2015)

Prof. Dr. Lothar Schmidt (seit 2015)

 

Die Leiter der Editionsreihe Erbe deutscher Musik seit 1953:

Prof. Dr. Hans Albrecht (1953-1959)

Prof. Dr. Georg von Dadelsen (1959-1998)

Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Staehelin (1998-2008)

Prof. Dr. Wolfgang Horn (seit 2009)

 

Leiter des Deutschen Musikgeschichtlichen Archivs:

Dr. Rainer Birkendorf (seit 1994)